Kappenringe für Generatoren

Produkt

Auf einen Blick

Leistungsdaten

Elektrische Energie wird heute fast ausschließlich in rotierenden Stromerzeugern, sogenannten Generatoren, produziert. Der weitaus größte Teil dieses Stromes stammt aus Turbogeneratoren, die bei 60 Hz mit 3.600 und bei 50 Hz mit 3.000 Umdrehungen pro Minute laufen. Das rotierende magnetische Feld wird durch Wicklungen mit wechselnder Polarität erzeugt, die durch Gleichstrom erregt werden. Aus den Längsnuten des Rotors an den Ballenenden treten die Wicklungen aus und bilden den Wicklungskopf, der gegen die Fliehkraft gesichert werden muss. Diese Funktion übernehmen die Kappenringe. Sie sind die am stärksten belasteten Bauteile des Turbogenerators. Die Kappenringe werden in den meisten Fällen fliegend auf die Ballenenden der Läuferkörper aufgeschrumpft. Gegen Dreh- und Axialbewegungen werden sie mit einer Art Bajonettverschluss gesichert. An der dem Ballen abgewandten Seite ist in vielen Fällen ein Stützring in den Kappenring eingeschrumpft, der die – in Längsrichtung wirkenden – Kräfte der Wicklungsköpfe aufnimmt.

Unsere Kappenringe halten den enormen Fliehkräften in Generatoren stand – bei bis zu 3.600 Umdrehungen pro Minute. Aktueller Materialstandard ist P900 (Werkstoffnummer/DIN-Code:
1.3816, ASTM A 289, Class C)

Vorteile:
  • hohe Streckgrenze
  • gute Kalt- und Warmformungseigenschaften
  • geringe Wärmeausdehnung
  • Nichtmagnetisierbarkeit
  • Widerstand gegen Spannungsrisskorrosion 
Form Vorbearbeitetes Produkt
Entwicklungsprozess Geschmiedet

Abbildung

Werkstoffspektrum

  • Druckbehälterstähle

Wärmebehandlung

  • Austenitisieren
  • Spannungsarmglühen

Branchenfokus

  • Fossile Energie
  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Nuklearenergie

Ansprechpartner

Jörg Schulze

Prokurist, Leitung Vertrieb der Energietechnik Essen GmbH